Vermittlung - Ablauf

Planen Sie die Anschaffung eines Hundes oder einer Katze?

Machen Sie sich bitte vorab Gedanken über folgende Fragen:

  • ist ausreichend Zeit für das Tier vorhanden?
  • passt meine finanzielle Situation zur Versorgung eines Tieres (Futter, u.U. hohe Tierarztkosten...)?
  • gibt es einen Notfallplan für Urlaub / Krankheit / wenn Versorgung des Tieres durch Sie nicht mehr möglich wäre?
  • bei Mietwohnung: Ist die Erlaubnis des Vermieters vorhanden?

Wir freuen uns, wenn Sie sich für ein neues Familienmitglied aus dem Tierschutzverein Anima Hilfe für Tiere e.V. interessieren. Wir arbeiten eng mit den Tierheimen und Gemeinden auf Madeira und Porto Santo zusammen, was neben der wichtigen Tierschutzarbeit und Unterstützung vor Ort auch eine gewissenhafte Auswahl der Tiere einschließt.

Vermittlungsablauf:

Wir vermitteln unsere Tiere niemals "direkt übers Internet". Zunächst führen wir ein ausführlichen Gespräch mit Ihnen. Passt nach dem Erstgespräch alles, können sich Mensch und Tier kennenlernen. Alle zu vermittelnden Tiere befinden sich bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle. Eine Vermittlung erfolgt ausschließlich nach vorherigem persönlichen Kennenlernen des Tieres, einem darauf folgendem Vorbesuch bei Ihnen zu Hause und weiteren, wenigsten 1-2 Treffen. Ihr neues Familienmitglied wird nach Abschluss eines Schutzvertrages und der Vereinbarung einer Schutzgebühr vermittelt. Die Schutzgebühr trägt dabei nur einen kleinen Anteil der Kosten, die zu diesem Zeitpunkt für ein Tier angefallen sind. Wir stehen Ihnen selbstverständlich auch nach der Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite, uns ist an einem langfristig betsehenden enger Kontakt gelegen.

Wir weisen unsere Adoptanten ausdrücklich darauf hin, sich bei Problemen mit uns in Verbindung zu setzten. Vieles kann gemeinsam gelöst werden. 

Selbstverständlich ist für jedes durch unseren Verein vermitteltes Tier ein Platz für den Notfall vorhanden, sollte es aus der Vermittlung zurückkommen.

Bitte beachten Sie vor einer Anfrage für eine Katze unbedingt, dass Katzen nur in Wohnungshaltung vermittelt werden und Fenster sowie ein Balkon entsprechend gesichert sein müssen.

Wir arbeiten mit konsequenter Ehrlichkeit im Sinne und zum Wohl des zu vermittelnden Tieres. 

Wichtig: Oftmals gibt es mehrere Interessenten für einen unserer Schützlinge. Wir bitten um Verständnis, dass wir jeweils den aus unserer Sicht optimalen Platz für das Tier auswählen.

Die Tiere werden geimpft, entwurmt, kastriert und gechipt. Ein Bluttest ist obligatorisch. Bei Katzen auf FeLV/FIV, bei Hunden die von Madeira und Porto Santo einreisen, auf Dirofilaria, die Herzwurmerkrankung. Die Leishmaniose kommt auf Madeira nicht vor.

Tiere sind Lebewesen, so kann nie 100% ausgeschlossen werden, dass ein Tier nach der Adoption erkrankt.

Bei der Einreise von Hunden oder Katzen werden die gesetzlich vorgeschriebenen Einreisebestimmungen eingehalten. Dies sind eine mindestens 21 Tage alte Tollwutimpfung, die Kennzeichnung mittels Mikrochip, der EU-Heimtierausweis sowie die veterinärmedizinische Untersuchung max. 48 Stunden vor Ausreise. Die Einfuhr und Übernahme erfolgt mit TRACES. Wir haben die Erlaubnis nach §11 TSchG.

Die Tierheime, die uns mit Aufnahme und Vermittlung helfen, sind uns seit Jahren in Vorstand und Tierheimleitung bekannt und bekennen sich zu den uns wichtigen Zielen im Tierschutz.

Schutzgebühr / Vermittlungsgebühr

 

Für eine im Tierschutz übliche "Schutzgebühr" oder auch "Vermittlungsgebühr" gibt es viele Hintergründe. Die wichtigsten möchten wir hier gerne erläutern:

  • Die Schutzgebühr soll einen Teil der bisher entstandenen Kosten decken. Im Abschnitt über Kosten im Tierschutz haben wir einige Kostenblöcke dargestellt. Insofern sollte klar sein, dass die von uns erhobene Schutzgebühr im seltensten Fall überhaupt ausreicht, die Kosten für Transport und medizinische Versorgung zu decken.
  • Leider ist es so, dass "kostenlos" auch häufig mit "ist nichts Wert" gleichgesetzt wird ...
  • In diesem Zusammenhang soll die Schutzgebühr auch unüberlegten, oftmals allzu spontanen und emotionalen Entscheidungen vorbeugen.
  • Ein neues Familienmitglied wird den neuen Besitzer auch zukünftig weiter Geld kosten. Viele vergessen dabei, dass es sich nicht nur um Futter handelt sondern dass auch insbesondere Tierarztkosten in nicht unerheblicher Höhe anfallen können.
    Mit der Schutzgebühr soll sichergestellt werden, dass der Besitzer auch diese Kosten in Zukunft tragen kann und bereit ist, für das Tier Geld aufzubringen.
  • Nicht zuletzt soll das Tier davor geschützt werden, dass es aus seiner Notlage "befreit" wird - um anschließend unkontrolliert verkauft zu werden.

 

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